Der Alltag ist zurück ...

Montag, 10.03.2014

Nach der Reise waren die Ferien dann auch schon fast zu ende.. aber auch nur fast :) 
Mitte Januar haben wir noch in die AIDS- Organisation in Masaka geschnuppert. Wir sind mit ihnen aufs "Feld" gefahren um Medikamente auszuteilen, haben mit den Patienten gesprochen, am nächsten Tag alles in den Computer getippt und die Patienten ganz tief im Village besucht.

In der letzten Woche im Januar haben wir dann noch Canadier in Mbarara besucht, die wir bei den Sipi-falls kennengelernt haben.
In einem kleinen ( abgelegenen) Dorf bauen Freiwillige aus Canader (Engineer Studenten) Wasserhähne für die Dorfbewohner.
Zuerst gehen sie auch die Suche nach einer Quelle, testen das Wasser und die Ergiebigkeit und fangen dann an Leitungen von den Bergen/ der Quelle runter ins Dorf zu bauen um dort die Menschen mit fließendem, klarem Wasser zu versorgen (im jetzigen Projekt waren es um die 2000 Menschen und ca. 30 Wasserhähne).
Wir durften mit ihnen dann auf die Suche nach einer neuen Quelle gehen, den Bauarbeiten an den Wasserhähnen zuschauen, die älteren Leitungen nachlaufen und die Koordinaten im GPS-Gerät festhalten, Geochatching betreiben und das Camp-Feeling miterleben.
Es war wirklich eine super und Entspannte Woche  :))

Am 3. Februar hat mein Wecker zum ersten Mal seit langem wieder um halb 7 Wecker geklingelt und es hieß für mich auf in die Schule.
Aber das mit dem ersten Schultag nehmen sie alle hier nicht so ernst :D
ich war mit ein paar der Lehrer fast die einzige ....
Die neuen Schüler haben sich im Lauf der Woche angemeldet, die Boarding-Section ist am Wochenende gekommen und die alten Schüler haben sich dann ab der 2ten Woche langsam in die Schule gequält, sodass nach 2 Wochen die Schule fast vollständig war :D.
in diesem Schulterm hab ich ein paar Stunden bei P4 und P5 bekommen, sodass ich "Musik" bei ihnen unterrichte.
So vielen Schülern (um die 100 pro Klasse) ein neues Lied beizubringen hab ich mir dann doch etwas leichter vorgestellt :D.... aber es klappt und macht mir und ich denk auch ihnen Spaß :))
Die kleinen sind jetzt noch kleiner sodass sie mehr Spielzeit haben... was mich natürlich genauso sehr freut wie sie :D
so darf ich mit ihnen Autorennen Veranstalten, Bauklötze aufeinander stapeln (und beschossen werden :D) oder mit dem Ball draußen rumrennen und mich fangen lassen :D

Liebe grüße
Sophia

Aschermittwoch- Schulgottesdienst Bauklötze :D Schaukelstunde Hochzeit Good Morning Africa !! Camp in Mbarara Ruanda Genozit Gedenkstädte neue klasse River Kagera Afrikanische Pipeline neue Quelle Bauarbeiten Wasserhan

4 Freiwillige, 3 Länder, 2 Wochen, 1 Zelt

Samstag, 18.01.2014

Nach einem langen Weihnachtsgottesdienst und einem leckeren Essen ging es für uns 4 am 2. Weihnachtstag los.
Erster Halt war Kampala, um dort die Nacht zu verbringen und um uns unser Zelt + Schlafsäcke zu kaufen (nach langen Rechnungen mit geschätzten Zahlen sind wir zum Schluss gekommen, dass es mit einem Zelt viel billiger wird...)
Weihnachten

1. Sipi-Falls in Uganda (27-28.12):
unser erstes Ziel waren die Sipi-falls in Uganda.
Bei einem 7 Stunden Nature-walk konnten wir die vier voneinander getrennten Wasserfälle - von unten sowie von ganz oben - betrachten.
Neben unserer anstrengenden Wanderung oder eher Klettertour zu den Fällen haben wir dann auch noch viel über den Kaffee-Anbau und die dortigen Höhlen erfahren :))
Nach den anstrengenden und viel zu warmen Stunden hieß es für uns auch schon wieder Abschied nehmen von den Falls da wir auf nach Mbale mussten (schon jetzt hatten wir Verspätung was unseren Zeitplan anging :D) um dort unsere Nacht zu verbringen bevor es weiter ging. 100 meter Wasserfall 1. Wasserfall (auf dem Weg runter) 1. Wasserfall 3. Wasserfall arabischer Kaffee in Uganda Sipi-walk gruppe (mit 2 canadischen freiwilligen die wir dort getroffen haben und unser guide) in der Höhle Zeltausblick unser Zelt :))

2. Grenzüberquerung + Eldoret (29.12.):
Nach dem alles bei der Grenze ohne größere Komplikationen geklappt hat, ging es dann mit dem Bus auf nach Eldoret.
Da die Regierung, kurz vor unserer Ankunft in Kenya, den Nachtverkehr verboten hat, konnten wir nicht wie geplant noch in der Nacht weiter nach Nairobi fahren...
So hatten wir dann die Möglichkeit uns Eldoret anzuschauen. (Durch Kontakte haben wir zum Glück eine Schlafmöglichkeit, Kenyanisches Essen und gute Unterhaltung bekommen), bevor es am nächsten Tag um 6 Uhr hieß: "auf nach Nairobi".

3. Nairobi (30.-31.12.):
Auf dem Weg nach Nairobi, durften wir dann schon mal die schöne Landschaft Kenyas betrachten und wurden von Zebras, Kühen und Antilopen durch die schöne Savannenlandschaft geführt :))
In Nairobi haben wir uns nach einer guten Nacht (hier hatten wie zum Glück auch eine Kontaktperson + eine super Unterkunft) auf den Weg zum Elephanten Waisenhaus gemacht wo wir den Baby-Elephanten bei der Fütterung und beim "spielen" zuschauen durften, bevor wir weiter ins Giraffen-Waisenhais gefahren sind.
Hier konnten wir die Giraffen füttern, sie knuddeln und uns von ihnen einen Kuss geben lassen :)
Abends haben wir das Europäische Nairobi ausgekostet und uns ins Kino gesetzt, um danach mit viel Lärm und Krach ins Neue Jahr zu starten (das riesenfeuerwerk, dass in ganz Afrika in den Nachrichten zusehen war, haben wir aber irgendwie nicht gesehen :D)
Massai Elephanten-Orphenage :) Fütterung Giraffen-Orphenage :)

4. Malindi (02.01.):
Nach einer 10 Stunden Busfahrt, bei der wir die Kenyanische Landschaft betrachten konnten sind wir in Malindi, an der Ostküste Kenyas angekommen... es hat sich echt gelohnt solange zu fahren, da wir mit einem weißen Strand, Sonnenschein, relaxen am Meer und netten Einwohnern belohnt worden sind :)
Strand (war grad ebbe ..) Slackline

5. Mombasa (03.01.):
In Mombasa haben wir eine super Backpacker Unterkunft gefunden (mit Swimmingpool :) bei der wir dann auch mal wieder unser Zelt benutzen konnten, und uns Tipps und Ziele von andern Reisenden geholt haben.
Nach einer mehr oder weniger Kalten Abkühlung im Ozean, einer "Kitesurfstunde" und einem Kamel am Strand sind wir weiter nach Shimoni gefahren um von dort in der Nacht mit dem Boot nach....
Kamel am Strand :) Kitesurf-schnupperstunde (eher drachensteigen lassen :D) Mombasa-Backpackers weißer-heller Strand

 

6. Pemba (04.01.):
...."gepaddelt".
Da der einzige Internationale Bankautomat auf der Insel 2013 geschlossen hat, und wir aber schon auf der Tanzanischen Grenzen waren, hatten wir kein Geld um viel zu machen (Visum, Stadt...) also haben wir abends schon die Nacht-Fähre nach Zanzibar genommen.

7. Zanzibar (05.-06.01.):
Hier haben wir beim Frühstück einen netten, Kanadischen Freiwilligen getroffen, bei dem wir wohnen konnten, er gleichzeitig auch unser Insiderguide war und uns zu einem super Hotelstrand direkt in Stonetown geführt hat (wir hatten natürlich nichts dagegen da vor allem das campen in Zanzibar verboten ist, die Hotels unser Budget gesprengt hätten und wir uns nicht auf der Insel auskannten :))
Da uns Zanzibar so gut gefallen hat und wir uns mal richtig entspannen wollten, haben wir spontan einen Tag länger drangehängt, sodass wir am nächsten Tag auch noch einen super Strand im Norden der Insel besuchen konnten, wo wir dann auch die Unterwasserwelt des Ozeans bei einem Schnorchelgang bewundern haben :))
Strand im Norden der Insel Schnorchelgang Sonnenuntergang am Hotelstrand in Zanzibar mit dem Canadier :) erstes mal richtig schwimmen im Ozean Stone-town foodmarket Sugarcane-juice (echt lecker - auch wenns fast nur zucker ist :D)

8. Dar-es-Salam (07.01):
 Mit dem Speed-Boot ging es dann Richtung Hauptstadt, um hier ein letztes Mal den Indischen Ozean zu genießen und um uns für die 18 Stunden Busfahrt quer durch Tanzania zu wappnen.
Pool am Hotelstrand :)

 9.Mwanza (09.01.):
Nach einem schönen Tag in Mwanza, wo wir ziemlich viele Freiwillige auf der Durchreise getroffen haben, ging es mit der Nacht-Fähre weiter nach Bukoba um von dort die Grenze nach Uganda zu überqueren.

 

10. Masaka (10.01.):
Nach 17 anstrengenden, abenteuerlichen, erholsamen und beeindruckenden Tagen waren wir dann aber doch wieder froh in alter und uns vertrauter Umgebung zu sein.
Bei einem super Barbecue- Buffet am Abend, hieß es dann Abschied nehmen, da 2 von uns ihren Flieger am 11. zurück in ihr Heimatland kriegen mussten.
wohlverdientes BBQ

 

         Auch wenn es Zwischendurch mal anstrengend und das Gepäck, sowie die Gemüter schwer wurden, bin ich echt froh die Reise gemacht zu haben, da wir nette Bekanntschaften und  super viele neue Eindrücke in echt kurzer Zeit gesammelt und erlebt haben.
Durch die vielen netten und hilfsbereiten Einwohner oder Freiwilligen die uns oft gerettet haben, wurde es auch nie langweilig.

 

sonnige Grüße an euch alle
Sophia :)

unsere Reiseroute :)

 

 

Elefant, Giraffe und Co.

Mittwoch, 18.12.2013

Graduation-class (top-class) mit ein paar von meiner klasse Tanz auf ein Weihnachtslied :)) Über den ersten Advent, war ich mit 7 anderen Freiwilligen im Murchison-Falls Nationalpark (nähe Sudan Grenze).

Los ging's Freitag-abends mit einem Spontan-Nachttrip nach Kampala, da wir kurz vorher erfahren haben, dass wir um 8 Uhr morgens von Kampala (und nicht wie gedacht von Masaka) aus los fahren wollten...

Nach Afrikanischer Zeit war dann 8 Uhr letztendlich doch 12 Uhr da wir einen "kurzen" Zwischenstopp bei der Tankstelle gemacht haben um das Öl zu wechseln :))
Die 5 Stunden Fahrt in der prallen Mittagssonne war dann doch wärmer, anstrengender, holpriger und enger als gedacht.
Trotz alledem haben wir es noch geschafft die letzte Fähre, die uns auf die andere Seite des Nils/Parks bringt, zu erreichen.
Da unsere geplante Unterkunft von einer Schulklasse schon überbucht war und die Lodge dann doch  zu teuer war, hat uns zum Glück ein Ranger, nach langem hin und her, eine Halle aufgemacht in der wir dann die Nacht verbringen konnten (mit kleinen und toten großen Tieren in der Halle und großen lebendigen Tieren vor der Halle :D).

Morgens um 6 Uhr ging's dann mit unserem ersten Gamedrive los.
Das Highlight war dann als wir um die 20 Giraffen um uns hatten, die genüsslich gegessen oder nur ein paar Meter vor uns die Straße überquert haben :)...
Aber auch sonst war es richtig faszinierend Elefanten, Büffels, Antilopen.... in der freien Natur und aus nächster Nähe zu beobachten....

Nach der Safari war dann ein kurzer  Besuch bei den "Top of the falls" angesagt (hier zwängt sich der Victoria-Nil durch eine 7 Meter breite Schlucht und stürzt 43 Meter in die Tiefe).

Danach ging's zur 3 Stunden Bootstour auf dem Victoria-Nil flussaufwärts, bei der wir auch etliche Elefanten, Hippos und Vögel gesehen haben, bevor wir bei den Murchison-Falls angekommen sind.

Die Nacht haben wir dann auch schon wieder außerhalb vom Park verbracht...(diesmal auch mit Bett :))

--> Es hat sich echt gelohnt soweit  zu fahren, auch wenn vieles nicht nach Plan verlief, war es trotzdem ein echt schöner und unterhaltsamer Trip :))


Mit einer anderen Freiwilligen hab ich versucht ein bisschen Weihnachtsfeeling reinzubringen, indem wir in der Bäckerei Weihnachtsplätzchen gebacken (und deutsche Weihnachtslieder dazu gesungen :D) haben.
--> auch wenn alle am Anfang ziemlich skeptisch waren, fanden sie die Plätzchen am Schluss dann doch richtig lecker und wollten das Rezept haben, sowie dass wir in den nächsten Tagen nochmal vorbeikommen und mehr Plätzchen backen :))

Euch wünsch ich eine schöne und gesegnete Weihnachtszeit und einen guten rutsch ins neue Jahr

Liebe Grüße Sophia :)) Pumba unser Jeep Safari-Gruppe (3mal deutsch, 2mal italien, 1 mal japan/China/Brazilien) Elephant Hippo Victoria-Nil Wasserfall Giraffen Murchison-fall nationalpark unsere erste Unterkunft :D Lehrer-Party Grashopper :P Kinder bekommen Bananen :)) Introduction-Party in Kampala

"African Style"

Mittwoch, 27.11.2013

Master of drum group Mein Wecker, der mich pünktlich um 5/6 versucht zu wecken

was es heißt im "African Style" Bus zu fahren, durften wir auf dem Weg zu den Ssee-ssee-Inseln feststellen:
Unser Bus sollte eigentlich um halb 1 losfahren ... also standen wir "Muzungus" pünktlich  um viertel nach 12 am Bus Platz, um auch noch einen Sitzplatz zu bekommen.
Da die 14-sitzer Busse aber erst losfahren wenn es sich auch wirklich lohnt, haben wir geschlagen 2 1/2 Stunden auf weitere Fahrgäste gewartet. Wer glaubt das der Bus mit 14 belegten Plätzen voll ist hat sich gewaltig geirrt .
Llaut "Afrika" ist der Bus glaub ich sowieso immer nur halbvoll --> sodass wir während der Fahrt munter Leute aufgesammelt haben, bis wir letztendlich mit 25 Leuten gequetscht und im "African style" übereinander, die etwas länger als eine Stunde lange und holprige Fahrt zu der Fähre angetreten haben (die zum Glück auch nach afrikanischer Pünktlichkeit abgelegt hat :D).

Auf den Ssee-Ssee-Inseln, einer kleiner Inselgruppe im Victoriasee, angekommen, durften wir in unserem echt schönen "Hotel" unsere leeren Mägen füllen --> wer wirklich Hunger hat,  darf nicht in ein Restaurant gehen da man hier, auch wenn man der einzige Gast ist, lange auf sein Essen warten muss (allerdings kann man dann auch sicher sein, dass alles frisch zubereitet worden ist, auch wenn's nicht immer das ist, was man bestellt hat :D).
Samstags, in einer kurzen Regenpause sind wir dann am weißen Sandstrand entlanggelaufen und wurden mehr oder weniger von riesigen Ameisen gebissen :D.
Sonntags ging's dann nach dem Frühstück auch schon wieder zurück nach Masaka (diesmal im nicht ganz so vollen PKW, aber dafür mit Pannen und einem leeren Tank :D).

Letzte Woche durften wir auch ein "Festival" im African-Style miterleben.
Da es hieß, dass bei dem Festival die "Masters of Drums", die beste Ostafrikanische Tanz und Musikgruppe auftritt, wollten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen.
Wie es sich vor Ort dann aber herausstellte, war das Ganze ein Sponsorenevent um der Gruppe, die immerhin auch vertreten war, ein neues Auto zu finanzieren  --> eine kleine Gruppe ziemlich reicher Leute mit schicken Anzügen und Kleidern hat nicht schlecht gestaunt, als mitten im Gottesdienst 3 weiße Menschen in zerfetzen/dreckigen Jeans und T-Shirts angekommen sind :D (wurden aber trotzdem herzlich empfangen und unter Applaus vorgestellt).
und es hat sich trotzdem gelohnt, da wir zwischen den langen reden immer wieder den African-Tanzstil mit richtig guter Livemusik bestaunen konnten.

In der Schule wurden diese Woche die Examen von Term III geschrieben, sodass jetzt alles vorbei ist und nur noch für die Graduation-Party diese Woche geübt wird und es dann auch schon in die 2-monate langen Ferien geht :))

Liebe Grüße aus dem sonnigen und warmen Masaka :D
Sophia selbst mit 6 Vasen können sie noch im ugandische gitarre (hafe ähnliches Instrument) Schultanzgruppe Willkommens empfang für die Zwillingsschwester Mit ihm und seinen Freunden teil ich mir mein Bad/Zimmer Mexico, Deutschland, Schweden Victoria See (Ausblick aus dem Zimmer)

 

Wasuuze otya, olyo tya (Guten Morgen, wie gehts dir ?)

Dienstag, 05.11.2013

Klassenzimmer (für visiting day vorbereitet) Konfirmation  Konfirmation Bischof wird empfangen Vorbereitung für den graduation day physical education Fußball spielen in der Pause verschläft gerade die Pinkelpause :D Wochenmarkt Deutsche Gurken im Schulgarten pflanzen :PMein "Sprachtalent" lässt mich auch bei Luganda im Stich :D sodass ich nach einem Monat gerademal die Zahlen von 1-10 und die Wochentage beherrsche und natürlich wie man grüßt :).
Da aber eigentlich immer lugandisch gesprochen wird, ob im Lehrerzimmer der Kirche oder sonst wo, wird es dann doch langsam Zeit, dass ich ein paar mehr Wörter und Sätze Lugandisch lerne.
Die Schule ist für mich mittlerweile Alltag geworden. Auch wenn ich mal alleine gelassen werd, nehm ich es locker, dass die Kinder statt leise ihre Aufgaben zu erledigen mit dem Nachbar reden oder noch langsamer sind als vorher :) (ich möchte sie dann doch nicht mit dem Stock (der hier alltäglich ist) dazu bringen auf mich zu hören (verstehen mich eh nicht :D) also warte ich geduldig bis die Lehrerin zurück kommt und versuche bis dahin die Kinder mit Aufgaben, Liedern oder sonst was zu beschäftigen.


Sonntag vor 2 Wochen fand dann irgendwo im Land ein Gottesdienst mit dem Präsidenten von Uganda statt, zu dem mich die Priester mit denen ich hier wohne, netterweise mitgenommen haben :) Da man fast nicht bis zur Kirche zu Fuß durchgekommen ist und der Priester mich immer wieder verloren hat, hat er mich kurzerhand in das Auto des alt-Bischofs verfrachtet mit dem ich dann bis zur Kirche gefahren bin :D Nach dem Gottesdienst hat der Präsident dann noch ein paar Worte gesagt und eine großzügige Spende übergeben,... dann war es auch schon vorbei :D.

Am Freitag (Allerheiligen) fand dann bei uns in der Kirche die "Konfirmation"/Firmung statt. Da es hier einer der wichtigsten Tage im Leben eines jeden Ugander ist, wurde es auch dementsprechend groß gefeiert. Die Kirche wurde am Tag vorher richtig festlich, bunt und schön geschmückt. Der Bischof wurde von singenden, fröhlichen und springenden/tanzenden Schülern empfangen und alle hatten richtig farbenfrohe und schöne Kleider an. Da um die 1000 Schüler (Alter:10-15) Konfirmiert wurden, war die Kirche und der Kirchplatz auch dementsprechend überfüllt :) Die Messe hat dann allerdings geschlagenen 4 Stunden gedauert, wurde aber immer mit schönem, fröhlichem Gospelgesang begleitet/ überbrückt.

Für die nächsten 3 Wochen ist eine Schwedin bei mir an der Schule, die für ihre Abschlussarbeit die Kinder über ihre Zukunft ihrer Umwelt interviewt. Ist wirklich schön, mal nicht der einzige Muzungu an der Schule zu sein..:D
Die Sonnenfinsternis am Sonntag war dann doch nicht so spektakulär wie gedacht :D. Da ich anscheinend im falschen Distrikt wohne, hat man von der totalen Sonnenfinsternis nicht viel mitbekommen :D (naja immerhin war ich irgendwo im Land als sie stattfand :D).

Weelaba

Sophia

Hey, Muzungu !

Montag, 14.10.2013

 

Nach dem es jetzt endlich auch mit dem Geldwechseln geklappt hat und ich mir den Internet stick aufladen konnte, hier mein erster Bericht :)

Nach einer Woche, kann ich eigentlich sagen, dass ich mich schon gut hier eingelebt habe.
 An manche Sachen wie zum Beispiel das "frühe" Aufstehen und dass man jeden Mittag und Abend Matoke (Kochbanane) zu essen bekommt ("ein essen ohne Matoke ist kein richtiges Essen"),linksverkehr...etc. muss ich mich zwar noch gewöhnen, aber es klappt immer besser.

Essen: in diesem Punkt geht es mir richtig gut. Zum Frühstück bekomm ich Toastbrot mit Marmelade und einer Tasse Tee (wenn ich in der Schule frühstücke bekomm ich Porridge),Mittags Matoke mit beispielsweise Erdnusssoße, Nudeln/Reis/Bohnen. Abends dann eine Suppe, natürlich Matoke und Fisch/Fleisch, Nudeln/Reis, manchmal noch eine Ananas.

Am Sonntag hat mich Joseph Kato zu einer 19fach Hochzeit mitgenommen!!
Nach einem langen Gottesdienst, ging es nach einer kleinen Stärkung mit endlosen Reden und Spenden weiter.
Zum Schluss wurden dann noch die Schulen und das Krankenhaus durch Joseph kato eingeweiht und als eröffnet erklärt.
 Beim Mittagessen habe ich, gefühlt alle Priester, werdenden Priester und Nonnen aus der Umgebung kennengelernt :)

Am Montag war ich dann zum ersten Mal in Schule wo mich alle mit Muzungu! Muzungu! (so heißen generell alle weißen Menschen) begrüßt haben.
Im Moment bin ich in der Primary 1 das heißt bei den ganz kleinen (3-5 Jahre!) die dann in Englisch, Lugandisch, Zahlen und ausmalen :) unterrichtet werden.
In den Pausen, werd ich, wenn ich mich nicht schnell ins Lehrerzimmer retten kann, von einer ganzen Horde von Kindern umzingelt, die alle meine Hand/Bein/Arm/Haare halten wollen oder mich einfach nur angrinsen :).

Nach nur ein paar Tagen in der Schule, werd sogar schon mit "Hello Teacher Sophia!" angesprochen:)
Mit der Verständigung klappt es zwar noch nicht ganz so gut, da ich kein Lugandisch kann und die kleinen nicht wirklich Englisch sprechen oder verstehen.
Wenn ich dann alleine im Klassenzimmer bin (zum Glück ist das bisher noch nicht so oft vorgekommen), und ihnen versuche etwas zu erklären, ist es dann doch ziemlich schwer die ganzen Kinder davon zu überzeugen, die Zahlen von eins bis zehn in ihr Heft zu schreiben und nicht einfach, wie es die meisten machen wild in das Heft des Nachbarn zu kritzeln :).

Ich bin echt gespannt, was ich im nächsten halben Jahr noch alles er- und überlebe :)
Viele liebe grüße

Sophia ;)

Mein Zimmer :) Malibu, is fast überall zu sehen Essensraum + Wohnzimmer(im HIntergrund)Essensraum + Wohnzimmer(im HIntergrund)Küche

Bald geht es los!

Montag, 02.09.2013

Nächste Woche ist es soweit!
Dann gehts mit dem Flieger ab nach Uganda... 
und für  mich heißt es dann erstmal..
...auf in ein neues Arbenteuer, ein halbes Jahr neue Erfahrungen sammeln, soziale Arbeit leisten und das Land sowie die Leute dort kennen lernen. :))

Ich bin schon riesig gespannt auf die Zeit, und versuche natürlich so oft wie möglich euch von meiner Zeit zu berichten ;)